Über Ronja

Ich bin Ronja, arbeite als freiberufliche SchauspielerinSprecherin und

Theatermacherin und lebe an der Ostseeküste Kiels. 

Mein künstlerisches Wirken und Tun ist weit gefächert: ich stehe sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera, initiiere und verwirkliche eigene Projekte. 

Berufsbedingt kreuze ich  viel - immer mit meinem Klapprad ausgestattet - durch die Gegend. Doch zum Auftanken, Nachdenken, Arbeiten und Sein kehre ich vorzugsweise an die Kieler Förde zurück.

Für einen leib- und lebhaften Eindruck schau gerne mal in mein About-me!

Hier stelle ich dir meine aktuellen Projekte vor:

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"UNTER DRUCK - ein multimedialer Ritt durch den Trollwald"
führt die Protagonistin Hedda mitten hinein in den mystischen Trollwald, wo nordische Sagenfiguren Heddas Wege kreuzen, die alle eins gemeinsam haben: sie verspüren großen gesellschaftlichen Druck!
Gemeinsam mit der Videokünstlerin Pola Rader, dem IT Systemarchitekt Dirk Hoffmeister, dem Techniker Sönke Ramert und dem Duo Pabameto entwickle ich in den kommenden Monaten dieses Projekt. 

"UNTER DRUCK" ist eine Kooperation zwischen dem Günter Grass Haus in Lübeck und wir diesen Spätsommer in der Katharinenkirche in Lübeck zu sehen sein. 
Gefördert wird das Projekt durch den
"Kulturfunke*" in Lübeck und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein.

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Recherche "DIE VIER"
Ganz aktuell stecke ich in der Recherche Phase einer neuen Projektidee, die mir durch die "Rechercheförderung" des Fonds Darstellende Künste ermöglicht wird. 
Allzu viel als den Titel, "DIE VIER", den dieses Projekt trägt, verrat ich noch nicht -
jetzt begebe ich mich erst einmal auf intensive Forschungsreise. 
Seid gewiss, ihr erfahrt bald mehr!

 

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"Hope Spot Ocean"

ist ein Theaterstück, das unter die Wasseroberfläche der Ostsee taucht, in dem ich die Rolle der Protagonistin Stella spiele. 2021 haben die Regisseurin Lara Phelina Pansegrau und ich es zusammen entwickelt. 

"HSO" ist mein erstes, eigen initiiertes Projekt: ich habe auch die Postion der Produktionsleitung inne gehabt. 
Erfahre hier mehr über "HSO", wer und was noch dahinter steckt. 

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"Salon des Plantes"
ist ein lyrisch-musikalisches Format, das die Zuschauer*innen auf eine kleine botanische Expedition in das Reich der Pflanzen einlädt. 
Mit meiner Kollegin
Rebecca Junghans habe ich dieses Programm 2019 im Rahmen des Ganzjahresprojektes "Plantkingdom - Fremde Welten" am Theater an der Glocksee in Hannover entwickelt. 
Seitdem gastieren wir mit dem Salon deutschlandweit und tragen die Botschaft der Pflanzen in Die Welt hinaus. 
Erfahre
hier mehr über den "Salon des Plantes".

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"Hannah und der Punk - oder wie geht Freiheit?"

hatte 2019 am Theater an der Glocksee in Hannover unter der Regie von Lena Kußmann Premiere. Hannah Arendt trifft auf eine lateinamerikanische Punk-Band und sich gegenseitig befeuernd wird das große Thema "Freiheit" be- und verhandelt. 
2020 haben wir  mit diesem Stück das
"BEST OFF" Festival Freier Theater Niedersachsen gewonnen. 2021 haben wir eine pandemiebedingt verschobene Wiederaufnahme im Pavillon in Hannover gefeiert.
Erfahre
hier mehr über "Hannah und der Punk - oder wie geht Freiheit?".

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Mind-Decluttering

ist ein online Therapietraining, dessen Konzept es ist mittels kontrollierter Konfrontation von Blockaden (”clutter”) und kontrolliertem Einstudieren neuer Techniken ("Declutter”) seine Klient*innen zu unterstützen.
Ich habe für dieses Projekt als Schauspielerin die Rolle der Anna verkörpert, die als Krankenschwester in Pandemiezeiten extremen Belastungen ausgesetzt ist.
Jörg Albers, der Initiator des Programms und Moderator, ist freischaffender Psychologe und seit 20 Jahren als klinischer Psychotherapeut beschäftigt.

Erfahre hier mehr über Mind-Decluttering.

Und das schreibt die PRESSE...

Hannah und der Punk - oder wie geht Freiheit?"

»Den Theatermachern gelingt unter der Regie von Lena Kußmann die Gratwanderung, die oft abstrakten Thesen Arendts einerseits ernst zu nehmen, sie aber andererseits mit heutigem Alltagserleben zu konfrontieren. (...) Andrea Casabianchi, Ronja Donath und Laura Jakschas sind gemeinsam Hannah Arendt. Zu dritt leben sie auch die Widersprüche in deren Aussagen aus, bringen eine permanente innere Diskussion auf die Bühne, den Versuch, Leben und Gesellschaft zu durchdringen und in Worte zu fassen. (...) Und dann ist da natürlich der Punk – in Form der Hardcore-Band ›Pisscharge‹. Die Band ist echt, niemand wurde gecastet, niemand tut so, als ob. Ihre Mitglieder bringen wiederum eigene Freiheitserfahrungen mit in den Bühnendiskurs. Kassandra Spelti, Cristóbal Camiruaga, João Guilherme und Nico Tiekötter beschreiben Musik als angst- und zuschreibungsfreien Raum, in dem sie Unabhängigkeit erfahren. Der Punk wohnt zunächst in einer kleinen Energiezelle hinter einer Schiebetür, als wäre sie ein Fahrstuhl aus den Probekellern des Glockseeareals – und drängt dann unaufhaltsam auf die Bühne. Mit deren Gestaltung zitiert Britta Bremer jene Sechzigerjahre-Talkshow, in der Arendt immer wieder in einer Videoprojektion zu sehen ist. Sie wolle ›den Wunsch im Menschen wecken, kritisch zu denken‹, sagt Arendt da. Im Freiheitsdiskurs mit den Musikern werden ihre Bühnenrepräsentationen hingegen mit Emotionen konfrontiert. (...) Das Spannungsfeld zwischen einem Nachdenken über Gesellschaft und dem dringenden Bedürfnis, dabei nicht stillzustehen, macht die vielschichtige Inszenierung von ›Hannah und der Punk‹ aus. Den Rest füllen alle gemeinsam mit großer persönlicher Nähe.«

- Hannoversche Allgemeine Zeitung, Thomas Kaestle, 13.10.2019 -

"Lulu"

»[...] Ihr Anblick verzaubert jeden Mann: Lulu ist nicht nur schön und wohlproportioniert, sie weiß auch mit ihren Gottesgaben zu spielen und diese geschickt zur Verführung einzusetzen. Mal gibt sie das unschuldige Mädchen, das noch nie geliebt hat, mal die zügellose Geliebte, die möchte, dass ihr Gegenüber die Fassung verliert. [...]

Dietrich Trapp gelingt mit seiner Inszenierung eine moderne Fassung auf reduzierter Bühne. Das Publikum ist hautnah dabei, sieht Lulus Machtspielchen, ihre kindliche Lebensfreude, ihre schamhafte Überforderung bei Überreizung der männlichen Triebe.

Ronja Donath verzaubert das Publikum im hitzigen Dialog mit Stephan Arweiler, der in sämtliche Verehrerrollen schlüpft.

Sie ist die perfekte Besetzung, ihm gelingt der Figurenwechsel galant und charmant vor den Augen der Zuschauer. Beide Protagonisten ergänzen sich herrlich und garantieren einen emotionalen, unterhaltsamen Abend, bei dem mit starken Affekten wie Eifersucht, Lust, Gewalt und Verzweiflung großartig gespielt wird.«

- Titel Kulturmagazin, Mona Kampe, 03.07.2019 - 

"Aschenputtel"

»[...]Quietschvergnügtes Spektakel

Die liebevolle Inszenierung des Weihnachtsmärchens "Aschenputtel" hat das Publikum im Celler Schlosstheater direkt bei der Premiere ins Herz geschlossen. Besonders mit modernen Themen.[...]

Es hat wirklich alles, was ein bezauberndes, liebevoll entstaubtes, fantasievoll-farbenprächtiges Kinder-Märchen-Stück braucht. Am Donnerstag feierte im Schlosstheater das diesjährige Weihnachtsmärchen „Aschenputtel“ mit einer Schulvorstellung und einem Haus voller junger Zuschauer eine Premiere, wie man sie sich schöner nicht wünschen kann: lebendig, ja beinahe interaktiv und echt. Die Kinder verfolgten gespannt jede Szene und sparten nicht mit Zurufen und Kommentaren – lautstark bekundete Solidarität zu dem so ungerecht behandelten Aschenputtel (Ronja Donath) und dem freiheitsliebenden Prinzen (Simon Gilles), reflektiert wiederum von den Darstellern.

[...] Bei den coolen Dance-Moves riss es die Kids regelrecht von den Sitzen vor Begeisterung – die coolen Hüftschwinger der Hauptdarsteller waren unbestreitbar „voll krass“ und brachten das Gefühl von Spaß und guter Laune wunderbar rüber.

[...]Eine gute Balance, die der Regisseurin Sonja Elena Schroeder und den beiden Dramaturgen das ganze Stück über hervorragend gelang: die Waage zwischen der auch optisch so opulenten Märchenwelt des Hofballs und dem Anklang realer Themen, wie Patchworkfamilie, Mobbing und dem Bedürfnis, einen wahren Freund an seiner Seite zu haben – selbst wenn er ein Prinz sein sollte.

Alles in allem ist die Inszenierung ein quietschvergnügtes Spektakel – im wahrsten, in jedem Sinne des Wortes. Schließlich kommt es vom lateinischen Wort spectaculum. Das heißt so viel wie Schauspiel, Augenweide, Anblick, auch Krach, Lärm. Im Wörterbuch steht: „Man bezeichnet damit allgemein ein Ereignis, das Aufsehen erregt.“«

-Cellesche Zeitung,Doris Hennies, 15.11.2018 -